Montag, 20. Dezember 2010

Für wen sind "Leistungen, Erfolge und Qualitäten" wichtig(er) - für Sie oder für...?

Mögliche Teil- Antworten können sein: ...

Zitat:

"Kann ein Mensch, in einem langen Prozeß,erleben, daß er nie als das Kind, das er war, sondern für seine Leistungen, Erfolge und Qualitäten "geliebt" worden ist, daß er seine Kindheit für diese "Liebe" geopfert hat, so wird ihn das zu großen inneren Erschütterungen führen, aber er wird eines Tages den Wunsch verspüren, mit dieser Werbung aufzuhören. Er wird in sich das Bedürfnis entdecken, sein wahres Selbst zu leben und sich nicht länger Liebe verdienen zu müssen, eine Liebe die ihn im Grunde doch mit leeren Händen zurückläßt, weil sie dem falschen Selbst gilt, das er aufzugeben begonnen hat." (Miller 1979: 94) 



Auszug aus:

 
"Das Schweigen der Lämmer - Hörbuch"

Teil 3/21: http://www.youtube.com/watch?v=m_ERsfjU-nQ

ab 04:15 Minute: Lecter charakterisiert Starling 
Im Teil 15/21:
http://www.youtube.com/watch?v=fmg0B1L5pJ4
...wird ´der tiefe Schmerz´ von Starling beim Namen genannt.

PS:
Sollten die Videos inzwischen ´gesperrt´ sein,
so können Sie die
entsprechenden Textpassagen
zum Beispiel auf der Website von
http://www.dieterwunderlich.de/Harris_schweigen.htm#com
nachlesen.

Zitat:
"Wer die Invasion artfremder Gefühle zulässt, entwickelt falsche Ängste, falsche Wünsche, falsche Erwartungshaltungen und falsche Bedürfnisse (Süchte, Manien, Begierden, falscher Ehrgeiz). Arroganz, Anmaßung, Fanatismus, Größenwahn sowie religiöser und politischer Fundamentalismus haben ihre Ursache in Fremdbestimmung." 

Quelle, Link: http://srilalita.npage.de/artfremde_gef%C3%BChle_75134373.html


...?

In diesem Sinne:

Alles Gute für Ihre gefühlsreichen Erkenntnisse! :-)















Mittwoch, 15. Dezember 2010

Lernen mit der "Erkenntnispyramide" ?

 

In seinem Vortrag skizziert und erläutert Prof. Dr. Karam Khella die "Erkenntnispyramide".

Worum geht es bei dieser Pyramide ?


Nunja, alles beginnt  mit dem  (Studien- bzw. Schul-) Fach - oder der Fachlichkeit, oder dem  Fachbereich :
Der eine möchte Maschinenbau studieren, der andere Psychologie und wiederum ein anderer Biologie
und der andere Landwirtschaft - aus der Vielzahl von Fächern, über eine Millionen zirka, die heute gelehrt werden; um in einem Fach ein Fach-Wissen erlernen zu können.
Gehen wir von zirka 1 Millionen Fächern aus, stellt sich die Frage, ob es auch 1 Millionen Methoden gibt? Nein, es gibt keine 1 Millionen Methoden; sie sind im Vergleich zu den über 1 Millionen Fächern auf eine kleine Anzahl begrenzt; ja sogar überschaubar, weil  man eine Methode für verschiedene Wissenschaften anwenden kann ("Impirie" bei der Psychologie, Soziologie, Geschichte... und das "Experiment" für Physik, Chemie,...). In anbetracht der Tatsache, dass das Fachwissen durch die tiefere Ebene (der "Methodik") vermittelt wird - sollte man da nicht stutzig werden und sich fragen: "Wie, und das war´s schon?!"


"Nein, ich bin nicht dafür zuständig!" sagt der Mediziner zum Soziologen und wiederum der Soziologe zum Historiker - und ja, das macht mich stutzig.

Ist dieser Satz ("Nein, ich bin nicht dafür zuständig!") der Ausdruck von Entfremdung - wenn man also nur auf 1 Fach -Bereich fixiert ist und deshalb Diskussionen über andere Fragen nicht mehr zulassen kann/will ?
Ursache dafür ist die "Nur-Spezialisierung" , basierend auf der "Fragmentierung" des Wissens; weil das breite Spektrum aller Wissenschaften fehlt, das alle miteinander verbindet und somit den Blick auf das Gesamte nicht (mehr) ermöglicht!
"Man sieht nicht mehr den Zusammenhang: die Arbeit, seine, zum Ganzen" und das hat (hoffentlich) kein System, sondern ist eher zufällig ?

Woher kommt also das Fach-Wissen tatsächlich: Nur aus der Ebene der "Methodik", oder gar aus einer noch tieferen Ebene (der Wissenschaft+Theorie) - und das war´s schon (?)
Ja, aber! was wäre denn eine WissensschaftsTheorie: ohne Erkenntnisse (der ErkenntnisTheorie) ?

Und kennen Sie (noch) die "Mikro- und Makro Kosmos" -Ebene, woraus wir unsere Erkenntnisse speisen?
Fahren wir in unserer Stadt die Straßen entlang, gewinnen wir ErKenntnisse. Verlassen wir die Stadtgrenze und besuchen eine andere, gewinnen wir neue ErKenntnisse hinzu. Bewegen wir uns über die Landesgrenzen hinweg, ermöglicht uns der Besuch in einem anderen Land wiederum weitere, sogar gänzlich andere Einsichten (zum Beispiel, in dem wir etwas über Land und Leute erfahren, mit einer anderen Kultur in Berührung kommen, etc.). Doch auch sie (die Mikro- und Makro Kosmos Ebene) ist noch nicht die letzte Ebene: über ihr regiert die Anschauung, wie wir die Welt+Gesellschaft sehen (
bewerten, beurteilen, ...) und welches Bild wir über unsere Mitmenschen haben: ein menschenverachtendes oder ein liebevolles, wohlgesonnenes? Menschenbild.

Und wenn Sie jetzt der Meinung sind, Sie wüßten schon alles, bleiben Sie überrascht, welches die allerletzte -die tiefste- die übergeordneteste Ebene von allen ist:

:-)



 

Weitere LinkTipps:
 

 

"Verfügungswissen oder Orientierungswissen?" Link:
http://www.agimondo.de/hintergrund/1-uebersicht/17-verfuegungswissen-oder-orientierungswissen


&

"Wissensgesellschaft vs. Gesellschaft der (unverdauten) Informationen, Kontextwissen als Orientierungswissen statt Verfügungswissen" ?

Prof. Dr. Hans-Peter Dürr, international renommierter Kernphysiker und Träger des Alternativen Nobelpreises von 1987, sprach am 28. Mai 2002 im Großen Hörsaal des Instituts für Technische Mechanik (Technische Universität Clausthal), im Rahmen des Seminars zum Dialog von Naturwissenschaften und Theologie.
Sein Thema: "Wir erleben mehr als wir begreifen - Naturwissenschaftliche Erkenntnis und Erleben der Wirklichkeit".


Link:
http://www.youtube.com/watch?v=cIJx45NLE58





Donnerstag, 2. Dezember 2010

Welche Gesellschaft bringt der Computer hervor?

Ein Interview mit dem Soziologen Dirk Baecker, Autor von "Studien zur nächsten Gesellschaft" und "Form und Formen der Kommunikation" :